Budo (jap. 武道) bezeichnet die Gesamtheit der japanischen Kampfkünste, die über die rein kriegerische Applikation (Bujutsu) hinausgehen. Während das klassische
Bujutsu primär auf die Effizienz im Gefecht und die Vernichtung des Gegners fokussiert war, vollzog sich mit dem Übergang zum Budo eine ontologische
Transformation: Das primäre Ziel verschob sich von der äußeren Konfrontation hin zur inneren Kultivierung und moralischen Veredelung des Übenden.
Zentrale Säulen des Budo sind:
In der modernen Rezeption versteht sich Budo somit als ein ganzheitliches Erziehungssystem, das durch die physische Härte des Trainings die psychische Resilienz stärkt und den Praktizierenden zur Siegosigkeit führt – dem Sieg über sich selbst.
Bujinkan Budō Taijutsu ist eine traditionelle japanische Kampfkunst mit Wurzeln in der Samurai- und Ninja-Tradition. Sie schult den gesamten Körper, verbessert Koordination und Körperbewusstsein
und vermittelt effektive Selbstverteidigung.
Trainiert werden Schlag-, Tritt- und Blocktechniken, Hebel, Würfe sowie Ausweich-, Fall-, Roll- und Befreiungstechniken. Ergänzt wird das Training durch den Umgang mit traditionellen und modernen
Waffen wie Schwert, Stab oder Speer.
Das vielseitige Taijutsu-Training ist für jedes Alter geeignet und legt weniger Wert auf Kraft als auf Beweglichkeit, Kreativität und Technik – daher auch besonders gut für Frauen geeignet. Neben
der körperlichen Fitness wird auch die geistige Entwicklung gefördert.
Wir trainieren in entspannter, nicht wettkampforientierter Atmosphäre.
WEITERE INFORMATIONEN
Mittwochs im Spiegelsaal des Sportheims
Freitags im Spiegelsaal des Sportheims
Jeweils ab 12 Jahren.
KONTAKT
Daishihan Stefan Abraham
Mobil: 0176 / 38 39 75 35
Jiu-Jitsu ist eine traditionelle japanische Kampfkunst, die darauf basiert, die Kraft und Bewegung des Angreifers gegen ihn zu nutzen. Statt roher Stärke stehen Technik, Timing, Gleichgewicht und
Kontrolle im Mittelpunkt.
Trainiert werden Würfe, Hebel, Würge- und Haltetechniken sowie Bodenkampf und Befreiungen aus Griffen. Ziel ist es, Angriffe effektiv abzuwehren, den Gegner zu kontrollieren und gefährliche
Situationen sicher zu beenden.
Ein wichtiger Bestandteil ist die realistische Selbstverteidigung: Dazu gehören Distanzkontrolle, Stressbewältigung und auch die Abwehr bewaffneter Angriffe (z. B. Messer oder Stock).
Goshin-Jitsu ist eine moderne Form des Jiu-Jitsu mit besonderem Fokus auf praktische Selbstverteidigung. Durch seine Vielseitigkeit ist es für Menschen jeden Alters und jeder Statur geeignet.
WEITERE INFORMATIONEN
Montags im Spiegelsaal des Sportheims
KONTAKT
Sensei „Obelix“ Andreas Merkel
Mobil: 01511 / 76 57 471

Budō (jap. 武道, deutsch: „Militärweg, Kriegsweg“) ist der Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste, also
die – im Gegensatz zu den traditionellen Bujutsu-Kriegskünsten – außer der Kampftechnik noch eine „innere“ Dō-Lehre oder auch -Philosophie enthalten.
Das sino-japanische Kanji Bu (武) entspricht dem alt-japanischen Takeshi und bedeutet „Militär“ oder „kriegerisch“. Das Kanji Dō (道) hat die Semantik des Wortes „Weg“.

Während Bujutsu der Oberbegriff der reinen Kampftechniklehre ist, die die Effizienz nach außen als Priorität hat, ist das Budō eine auf das Innere des Übenden abzielende Tätigkeit. Wie in vielen japanischen Künsten liegt im Budō (als Synonym für Kampf-Kunst) der Sinn eher im „Tun“ als im Ergebnis (wie etwa im Kampfsport). Es geht vielmehr um einen Prozess, dessen Ergebnis offen und oft auch nebensächlich ist. Insofern ist die falsche Verwendung des Begriffes „Budo-Sport“ ein Paradoxon und sprachlicher Lapsus.
Die Begriffe Budō und Bushidō („Weg des Kriegers“) haben auch noch eine übertragene Bedeutung: als Methode zur Selbstverwirklichung und Selbstkontrolle. Die ersten Budō-Systeme sind in der vergleichsweise friedlichen Edo-Periode (1600–1868) und dann, wie viele Do/Dao-Künste, auch unter dem wachsenden Einfluss des Zen entstanden, als die Samurai keine Kriege mehr führen mussten und sie Zeit für das Üben der Kampf-„Künste“ im Sinne der Selbstschulung hatten.

Die Kinder vom Budo-Team traten am Mittwoch, den 25. Juli in der Kalchreuther Schulturnhalle zur Jiu-Jitsu Prüfung an. Ihr Ziel war der nächste Kyu-Grad im Goshin-Jitsu-Stil. Alle 6 angetretenen Budoka-Prüflinge hatten sich gründlich vorbereitet und wollten jetzt mit einem neuen Gürtel nach Hause gehen. Die beiden Neuzugänge Niklas und Niklas verdienten sich ihren ersten, den neuen weiß-gelben Gurt. Auch Chiara, mit gerade mal 7 Jahren die jüngste Teilnehmerin und erst seit Januar im Team, konnte sich für ihren Trainingsfleiß belohnen. Sie zeigte ausgezeichnete Grundtechniken und freute sich deshalb über den neuen weiß-gelben Gurt, den sie stolz vom Prüfer und Trainer Peter Baderke im Empfang nahm. Karl, der bereits den gelben Gurt sein eigen nennen kann, hat den nächsten Schritt gemacht und erfolgreich die Prüfung für den gelb-orangen Gurt abgelegt.
Ebenfalls den gelb-orangen Gurt bekam Lilly, die wieder einmal voll überzeugen konnte. Eine gute Leistung zeigte auch Maria, die jetzt den 5. Kyu, einen gelben Gurt tragen darf.
„Der 1. Fußballclub ist auf einen guten Weg, viele Angelegenheiten konnten erledigt werden oder wurden auf den Weg gebracht“ – mit diesen Worten begrüßte Vereinsvorstand Peter Höfler die etwa 40 Mitglieder, die zur ordentlichen Mitgliederversammlung gekommen waren. Und da wurde schon ein noch zu lösendes Problem sichtbar: Die Versammlung fand nicht im FCK-Sportheim, sondern im Gasthaus Reif in Käswasser statt.
Im Bericht der Vorstandschaft konnte Höfler auf eine konstante Mitgliederzahl von knapp 800 verweisen, auf steigende Einnahmen durch die Bandenwerbung, auf ein Ballfangnetz am Kleinspielfeld sowie zwei Lichtstrahler. Probleme gibt es mit dem Rasenmäher, der über 20 Jahre alt ist und für den es damit kaum noch Ersatzteile gibt, mit dem Brunnen für die Rasenbewässerung und mit dem Sportheim. Dort war die Abwasserpumpe defekt und auch mit dem Pächter-Ehepaar gibt es Auseinandersetzungen.
Am 23. Oktober 2017 beginnen beim 1. FC Kalchreuth neue Schnupperkurse für Kinder (ab 8 Jahren), Jugendliche und Erwachsene.
Goshin-Jitsu ist ein modernes, offenes Selbstverteidigungssystem für die Praxis des täglichen Lebens und klassischer Kampfkurs in Einem. Diese „sanfte Kunst“ basiert auf Selbstverteidigungstechniken, die jeweils gegen mehrere Angriffsarten anwendbar sind und durch beständiges Üben automatisiert werden. Das Training fördert sowohl koordinative, motorische und athletische Fähigkeiten, wie auch das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl und das faire Miteinander.
Die ersten drei Trainingseinheiten sind kostenlose Probestunden.
